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Mission | September 2021


Rumänieneinsatz GROW

Gespannt auf was uns erwartet, boarden wir am Dienstag, 15. Juni 2021, am Flughafen in Basel unseren Flug nach Cluj. Für uns, ein Teil der Growler vom 2020, stand der Missionseinsatz in Săliște, Rumänien, vor der Tür.


Das GROW-Team - gemeinsam gegen Wildwuchs



Nach einer Einführung in die Missionsarbeit begannen wir mit unserem praktischen Einsatz. Den Rasen rund um das Centrul EBHIS zu mähen sowie den Pool aufzustellen, war unsere Aufgabe. Weiter durften wir an den wöchentlichen Hausbesuchen bei den Gemeindemitgliedern teilnehmen. Obwohl Rumänien nicht weit weg von uns ist, ist die Kultur ganz anders. Die Tore sowie die Mauern vor den Häusern waren schön gepflegt, doch sobald man hinter das Tor blickte, sah es manchmal ein bisschen anders aus. Mir wurde neu bewusst, dass die Kenntnis der Kultur enorm wichtig ist, um Menschen zu erreichen. 

Wenn man den Ton der Unihockeystöcke hörte, wusste man, dass entweder Kidstreff, Teenstreff oder Unihockeyunterricht an der Schule stattfand. Im Kidstreff sowie im Teenstreff spielten wir Unihockey. Eine Geschichte sowie Lieder durften anschliessend nicht fehlen. Während der Treffen kamen uns die Kinder manchmal etwas fragen. Leider konnten wir ihnen jedoch nicht richtig antworten, da wir Rumänisch nicht verstanden. Die Sprache ist eine Tür, um das Vertrauen und den Zugang zu den Menschen zu gewinnen. Jeden Freitag unterrichten die Mitarbeiter in Rumänien an der Schule von Săliște in verschiedenen Klassen Unihockey als Sportunterricht. Da durften auch wir einmal mithelfen und mitspielen.  

Während unseres Einsatzes hatten wir auch Zeit, das schöne Rumänien zu erkunden mit kleineren oder grösseren Ausflügen. Wie zum Beispiel ein Ausflug nach Salina Turda, einem Salzwerk, oder einem Städtetrip nach Alba Julia oder Sibiu.

Die Gemeinde in Săliște lernten wir am Sonntag kennen. Wir feierten gemeinsam mit ihnen Pfingsten mit einem anschliessenden Mittagessen vom Grill. Ich war überrascht, wie schnell die Gemeindebesucher nach dem Essen nach Hause gingen. Das ist anscheinend die Kultur. 

Als Abschluss von unserem Missionseinsatz durften wir mit an das Mitarbeitertreffen. So fuhren wir mit dem ganzen Team von Săliște nach Mătăsari. Die TransAlpina mit Blick auf die wunderschöne unberührte Landschaft war unsere Reiseroute. In Mătăsari angekommen, hat das zweitägige Mitarbeitertreffen stattgefunden. Dort haben wir mit dem Team über einen Bibeltext ausgetauscht sowie über die bevorstehenden Projekte und die Herausforderungen in der Gemeinde gesprochen und gemeinsam gebetet. Nach dem Mitarbeitertreffen ist nun unser letzter Abend angebrochen, es heisst die Koffer wieder packen und Abschied nehmen. Was uns geblieben sind, sind viele wertvolle Erinnerungen. 

Ich denke, uns allen hat die Zeit in Rumänien viel gelehrt. Wir haben einen wertvollen Einblick in die Arbeit, die Herausforderungen sowie den Alltag der Missionare erhalten. Am meisten beeindruckte mich, was Gott schon alles in Rumänien getan hat. Vor 6 Jahren war ich mit dem Jugendmissionseinsatz in Rumänien. Die Vision 500+ stand damals am Anfang und jetzt gibt es in Rumänien Jugendkonferenzen, eine Jüngerschaftsschule sowie ein Zugang zu den Schulen mit Unihockeyunterricht. Das macht Mut zu sehen, wie Gott wirkt und wir dürfen hier in der Schweiz auch ein Teil davon sein und mitbeten.

Danke viel Mal dem Team in Rumänien, dass wir einen Einblick in eure Arbeit erhalten durften. 

Salina Turda - salziges aus der Tiefe