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Gemeinde | Semptember 2021


Geistliche Aufbrüche – Folge 2

Einer kommt völlig überraschend, heftig und bleibt lokal begrenzt, ein anderer bricht langsam auf und hat weltweite Auswirkungen. Kein geistlicher Aufbruch ist wie der andere. Hier ein Blick auf einen geistlichen Aufbruch, welcher ganze Kulturen prägte.



Erweckung im grossen Stil – Reformation
Situation

Dunkles Mittelalter: Die meisten Menschen wissen nichts von Gottes Wort, leben in Angst vor der Hölle und geben ihr letztes Geld her, um sich mit einem Ablassbrief der Kirche von der Sündenstrafe loszukaufen. Alkoholsucht und Sittenlosigkeit sind weit verbreitet und führen zu Elend und Armut.  

Zurück zur Bibel

Um 1400 treten vereinzelt Männer wie John Wycliffe auf, welche die Bibel als einzige göttliche Autorität anerkennen, übersetzen und verbreiten. 

Der Durchbruch

Etwa hundert Jahre später: Martin Luther erkennt die frohe Botschaft der Gnade und Güte Gottes und mit Zwingli, Calvin und anderen Reformatoren erreicht das Evangelium die weite Welt.

Die weitreichenden Folgen

Die lebensverändernde Kraft des Evangeliums bringt nicht nur Befreiung von sündigen Gewohnheiten und Todesangst, sondern auch Lebenssinn, Freude und ein offenes Herz für den Nächsten. Das Evangelium verändert ganze Gesellschaften: Nun gilt Gewissensfreiheit, die Bildung aller Menschen wird gefördert. Durch Ehrlichkeit und Fleiss wird ein neues Arbeitsethos geprägt, welches zu Wohlstand führt.  Durch die christliche Grundlage, dass jeder Mensch in Gottes Augen wertvoll ist, werden Waisenhäuser, Behindertenheime, Krankenhäuser und viele andere Institutionen gegründet.

Erweckung persönlich
Geistliche Aufbrüche soll es immer geben. Die Grundlage dazu besteht darin, dem Wort Gottes neu Raum und Autorität in unseren Leben zu geben. Dies lässt auch heute bleibende Spuren des Segens zurück.