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Mission | Oktober 2021


Jesus – die Hoffnung für angstgeprägte Menschen

«Diese Leute aus dem Süden sind alles Schwindler! Sie sind böse und fordern viel zu viel. Hier im Norden sind die Schulen ganz anders.» Dies war der Ausspruch einer unserer lokalen Mitarbeiterinnen. Feindbilder – auch hier gibt es sie. Hier war der Übeltäter die Schule im Süden Ghanas, die ihr eine lange Liste zukommen liess mit Sachen, die sie für ihre Nichte kaufen muss. Dies, damit sie den Kurs am Gymnasium, das eigentlich kostenlos sein sollte, belegen kann.



Von Angst geprägt
In einer Kultur, die geprägt ist von Angst, gibt es viele Feinde. Manchmal sind es Mitmenschen, die einem Schaden wollen. Aber der Feind ist auch gegenwärtig in der unsichtbaren Welt. 

Die Mutter einer Angestellten hat eine chronische Krankheit und dadurch oft Schmerzen. Die Familie hat schon an verschiedensten Orten Hilfe gesucht. Unsere muslimische Angestellte erzählt mir, dass jemand vorbeigekommen sei und gesagt hätte, dass die letzte Behandlung nun helfen und das Bein wiederhergestellt werde. Allerdings werde danach eines ihrer erwachsenen Kinder sterben. Wollte er ihnen nur Angst machen oder waren die Behandlungen mit okkulten Praktiken verbunden, die Verstrickungen verursachten? Auf jeden Fall war diese Nachricht ein Schock für die Familie. Er empfahl, dass sie ein Schaf kaufen sollen und der Mann, der die Mutter jetzt behandelt, es opfern soll. Solche Erlebnisse erinnern mich immer wieder an die Geschichte von Abraham und Isaak, eine Begebenheit, die auch hier bekannt ist. 

Von Jesus erzählen
In diesem Umfeld von Jesus zu erzählen ist ein Privileg. Wir dürfen unter den Nanumbas die gute Botschaft von Jesus weitergeben. Die Nachricht, dass Jesus DAS Opferlamm für uns geworden ist. Er starb stellvertretend für uns, damit die Beziehung zu unserem Schöpfer wieder hergestellt werden kann. Dann dürfen wir aber auch verkünden, dass Jesus am Kreuz Satan und all seine Untertanen besiegt hat, denn die Angst vor der unsichtbaren Welt ist real.

Betet mit uns, dass wir Jesu Namen gross machen durch unser Hiersein. Wir brauchen Gottes mächtiges Wirken, dass sich viele Nanumbas für eine Jesus Nachfolge entscheiden und diese Freiheit persönlich erleben werden.