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Mission | Oktober 2020


Mission trotz Corona

Die Corona-Pandemie hat auch Rumänien empfindlich getroffen und viele unserer geplanten Aktivitäten über den Haufen geworfen. Aber unser grosser Gott, der von der Situation weder überrascht wurde noch überfordert ist, hat uns Türen offengelassen, um das Evangelium weitergeben zu können.


Gebet in einem Freiluft-Gottesdienst


Gott wirkt auch nach dem Lockdown
Vor einem Jahr hat sich eine Mutter mit ihrer Tochter anlässlich eines evangelistischen Jugendeinsatzes für ein Leben mit Jesus entschieden. Nun hat sich die Mutter Ende Juli zusammen mit zwei weiteren Personen taufen lassen. War sie bis anhin sehr zögernd, diesen Schritt zu tun, konnte sie diesmal nicht einmal die Pandemie mit allen Einschränkungen von ihrem Entschluss abbringen. Eine besondere Freude war, dass auch ihr Mann bei der Taufe dabei war und erstmals Offenheit gegenüber Gottes Wort zeigte. 

Das Evangelium findet einen Weg
Zu Beginn des Lockdowns waren weder Gottesdienste noch irgendeine Arbeit mit Kindern oder Jugendlichen möglich. Per Handy-Sprachnachrichten, Online-Botschaften oder Internetkonferenzen wurden die verschiedenen Altersgruppen weiter mit geistlicher Speise versorgt. Mit der Zeit wurden dann religiöse Versammlungen im Freien erlaubt, was natürlich sogleich genutzt wurde, sei es in einem gekauften Festzelt oder unter freiem Himmel.

Arbeit unter Kindern in Zeiten von Corona
In Oltenien, wo längere Zeit keine regelmässigen Kinderstunden durchgeführt werden konnten, haben sich unsere Mitarbeiter mit Kindern in kleinen Gruppen getroffen und ihnen Bibelkurse verteilt. Zuhause füllten sie diese aus und bekamen beim nächsten Treffen den folgenden Teil. In Saliște war es dank den grosszügigen Platzverhältnissen schon bald möglich, Kinderstunden abzuhalten. In den Sommerferien konnte sogar das Unihockey-Lager mit biblischen Inputs als Tageslager durchgeführt werden. Die Kinder waren dankbar, dass nach einer Zeit ohne Schule und Freizeitmöglichkeit endlich ein wenig Abwechslung in ihren eintönigen Alltag kam. Auch die Eltern waren froh, dass ihre Kinder ein paar Tage Sport und Gemeinschaft in einer guten Umgebung geniessen durften. In den Dörfern Amnaș und Mag führten unsere Mitarbeiter Tageslager durch. Jeden Tag fuhren sie in die Dörfer und gestalteten vor Ort ein ansprechendes Programm mit biblischer Lektion, Spiel und Spass, was grossen Anklang fand.

Unihockey-Tournier Absolventen

Kinderfreizeiten prägen Leben
Anfang August konnte auch ein reduziertes Tageslager auf unserer Missionsstation in Saliște durchgeführt werden. Die Teilnehmer hörten mit grossem Interesse den Geschichten aus dem Leben von Josef zu. Am letzten Tag äusserten drei Kinder den Wunsch, Jesus um Vergebung ihrer Sünden zu bitten und ihn in ihr Leben aufzunehmen. 

Welche Freude zu sehen, wie Gott an Menschen wirkt und auch in dieser speziellen Zeit immer wieder Möglichkeiten schenkt, das Evangelium weiterzugeben. Wir sind Gott von Herzen dankbar, dass wir bis jetzt in allen unseren Aktivitäten von dem Virus verschont geblieben sind und danken euch für alle eure Gebete für Rumänien, damit sein Reich weiter gebaut wird.