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Gemeinde | November 2023


Fokus Jesus

Wo fröhliche Stimmung herrscht, sich junge Christen treffen, tiefe Gespräche stattfinden, Beziehungen gepflegt werden und ein grosser menschlicher, wie auch geistlicher Hunger und Durst ist, da kann die JUKO nicht weit weg sein.



Wie Jesus das Leben auf positive Art und Weise auf den Kopf stellt
Der Fokus der diesjährigen JUKO ist auf Jesus gerichtet. Er ist der Mittelpunkt der Bibel. Schon vor 2000 Jahren hat Jesus das Leben der Menschen, welche ihm mit aufrichtigem Herzen begegneten, auf den Kopf gestellt. Jesus rüttelt die Menschheitsgeschichte auf, begegnet Menschen und verändert die Welt, wie es sonst niemand tut. Genau um diesen Jesus soll es an diesem sommerlichen 2. September gehen.

Jesus (er)kennen
Die letzten Töne des Worships sind verklungen, die Spannung bei den rund 500 jungen Christen auf das Thema „Jesus“ steigt. Mit einem gekonnten Poetry Slam über die Eigenschaften und Charakterzüge von Jesus eröffnet Referent Manuel Leiser die erste Session. Mit Leidenschaft und grosser Faszination schwärmt er von Jesus und erzählt, wie er sein Leben auf positive Art und Weise auf den Kopf gestellt hat. «Lass ois läbä, als würemer Jesus gseh! Das wird alles verändre!», so ermutigt er die jungen Menschen ihr Leben ganz hinzugeben und mit ganzem Herzen «All-in» für Jesus zu gehen. Die Band rundet die tiefgehende Message mit einem passenden Lied ab: «Richt di Blick uf Jesus, lueg vou i sis herrleche Gsicht. Und alls vo dr Wäut wird verschwindend chlii, im Liecht vo sire Gnad und sire Pracht» (Turn your eyes upon Jesus / Hillsong).

Verpflegung für Magen und Gemüt
Nach der ersten Message von Manuel ist der Hunger spürbar gross. An den Grillpoints herrscht fröhliche Stimmung und vor den Foodtrucks bilden sich lange Schlangen. Nebst der Verpflegung für den Magen darf natürlich die Verpflegung für das Gemüt nicht fehlen. Das Angebot ist gross. Wer Action mag, hat mit den Pocket Quads den perfekten Adrenalinkick und darf ein Rennen bestreiten.

Workshops von OpenDoors
Mit den zwei Workshops «siegreich im Sturm» und «survival training» bietet OpenDoors, ein internationales christliches Hilfswerk, eine willkommene Abwechslung zu den anderen Angeboten. Im ersten Workshop lernen wir, wie verfolgte Christen auch in schwierigen Situationen ihr Vertrauen ganz auf Gott setzen können und seine Hilfe erfahren dürfen. Das «survival training» findet imaginär im Hinterland von Nordkorea statt, wo wir die reale Welt eines verfolgten Christen nacherleben können. Um dies im geringen Masse nachzuerleben, begeben wir uns mit einer grossen Menge von Menschen in einen dunklen Keller. Im Kerzenschein erfahren wir die Realität, wie Gottesdienste in Nordkorea stattfinden und der Worship geflüstert werden muss. Wie privilegiert wir sind, dass wir unsere Gottesdienste öffentlich feiern dürfen!

Die weltbewegendste Zeile
Zum regulären Programm der JUKO findet dieses Jahr ein aussergewöhnlicher Einsatz statt. Ein Weltrekordversuch für das   Guinness Buch der Rekorde findet statt, indem rund 500 junge Christen gemeinsam das Markusevangelium quer durch Steffisburg auf einer Strecke von 8‘433 Metern mit Kreide auf den Boden schreiben. Was für wahre Worte in Steffisburg!

Jesus (be)kennen
Nach dem gelungenen Einsatz und mit einem gesättigten Magen ist die Neugierde auf den zweiten Teil der Message gross. «Oisi Beruefig isch Gott vo ganzem Härze z’diene und anderi z‘liebe wie dich selber. Bis en Jünger und mach Jünger!». Mit dieser Aussage zeigt uns Manuel unsere Berufung auf und sensibilisiert, dass dies der Hauptauftrag ist, den Jesus uns anvertraut hat. Als Erinnerung dienen die drei folgenden Wörter: PRAY – CALL – SHARE. Wir sollen für unsere Mitmenschen beten, sie zu neuen Schritten motivieren und herausfordern, unsere Geschichte mit Gott teilen und vor allem Gottes grenzenlose Liebe teilen.