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Gemeinde | November 2021


Geistliche Aufbrüche – Folge 4

England im 18. Jahrhundert: Moralische Not, Sklavenhandel, Armut, Alkoholismus und Glücksspiel dominieren den Alltag der Menschen. Drei von vier Kindern sterben, bevor sie das fünfte Lebensjahr erreichen. Der Analphabetismus ist weit verbreitet, weil die Kinder mithelfen müssen, den Lebensunterhalt zu verdienen.



John Wesley, ein Mann stärker als die Revolution
Gott bereitet sein Werkzeug vor

John Wesley wird als 15. von 19 Kindern geboren. Als er fünf Jahre alt ist, wird er im letzten Moment aus dem brennenden Elternhaus gerettet. Mit 23 ist er Leiter des «Heiligen Clubs», einem Treffen von Studenten, welche sich verpflichten, täglich drei Stunden das Neue Testament zu lesen, zu fasten und Geld, welches nicht unbedingt für den Lebensunterhalt nötig ist, den Armen und Kranken zu spenden.

Durchbruch zu einer lebendigen Gottesbeziehung
Im Kontakt mit Vertretern des Pietismus erlangt John Heilsgewissheit und beginnt bald mit dem Predigen auf staubigen Strassen und Plätzen, da ihm in den Kirchen die Kanzel verweigert wird. Unermüdlich predigt er täglich 2-3-mal, reitet von Dorf zu Dorf, bis in England praktisch kein Dorf unerreicht bleibt und die Zahl seiner Predigten 40'000 überschreitet.

Das Evangelium verändert Lebenund Länder
Gemeinsam mit Charles Wesley und George Whitefield werden durch die Erweckung in der englischsprachigen Welt neue Kapitel aufgeschlagen. Als Frucht des Evangeliums werden Schulen gegründet, die Alkoholherstellung bekämpft, arbeitsrechtliche Reformen umgesetzt, die Sklaverei verpönt und die Gesellschaft so verändert, dass eine politische Revolution, wie in anderen Ländern zu jener Zeit, vermieden wurde. John, ein kleiner Mann aus einfachen Verhältnissen, liess sich von Gott gebrauchen und veränderte sein Umfeld. Lass dich von ihm inspirieren!