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Gemeinde | November 2019


Gott schuf sie als Mann und Frau

Mann und Frau waren früher. Geschlechter soll es heute entweder gar keine mehr geben, oder aber so viele, wie es Menschen gibt. Und man wählt es sich selbst aus. So zumindest eine Vorstellung der Gender-Ideologie. Der Mensch von heute muss sich also bei der Frage «Wer bin ich?» auch damit auseinandersetzen, was er sein möchte.



Biblische Offenbarung oder menschliche Ideologie
Am Mitarbeitertag in Bern ging es um das Thema «Herausforderung Gender». Zentral bei der Orientierung wie viele und welche Geschlechter es gibt, ist die Frage: «Wo ist der Bezugspunkt?» Urs Stingelin setzte diesen überzeugend bei Gott und der Bibel. Aus der Schöpfungsgeschichte wird klar, Gott schuf den Menschen als Mann und Frau. Wenn Gott mich als Mann geschaffen hat, dann bin ich ein Mann, auch wenn ich schlecht einparken kann oder beziehungs­orientiert bin. Nicht die Statistik oder die Klischees machen uns als Männer und Frauen aus, sondern Gott, der uns mit unserem Geschlecht geschaffen hat.

Die Kunst des klaren Denkens
Was können wir trotz der medialen Beeinflussung tun, um einen kühlen Kopf zu bewahren? Die Ideologie zu durchschauen ist ein erster Schritt. Dazu haben die Gastreferenten von «Zukunft CH», Regula Lehmann und Dominik Lusser, am Nachmittag angeleitet. Mit Begriffserklärungen und konkreten Beispielen schafften sie Klarheit darüber, wo und wie die Gender-Ideologie die Gesellschaft beeinflusst.

«Kopf hoch» – es geht vorbei
Regula Lehmann schliesst das Referat mit hoffnungsvollen Worten ab. Wenn von «Gender» die Rede ist, wird oft auch von Gerechtigkeit gesprochen. Wer diese Ideologie kritisiere, sei also gegen die Gerechtigkeit. In Wirklichkeit schafft sie aber nicht Gerechtigkeit, sondern Chaos. Wir machen da nicht mit, weil wir glauben, dass nicht diese Ideologie, sondern Jesus Christus und ein Leben nach Gottes Wort Gerechtigkeit und Frieden bringt. Wie andere Versuche der Menschheit, Gottes Schöpfungsordnung zu verdrehen, wird auch diese Ideologie vergehen. Die Unsicherheit, die sie schafft, führt zu einer Sehnsucht nach Geborgenheit. Mit klarem Zeugnis können wir so in dieser Zeit ein Wegweiser zu unserem liebenden Schöpfer sein.