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Gemeindeleben | März 2019


Motivation für den Gebetssonntag

Sind wir gespannt auf den GfC-Gebetssonntag am 31. März? Wieso (nicht)? Um zu beten, braucht es Motivation. Dabei geht es nicht bloss um die äussere Motivation durch eine ansprechende Form des Anlasses, sondern um unsere persönliche innere Motivation für das Gemeindegebet.




Knüpfen wir noch einmal beim  Hauptartikel an. Paulus zeigt in Epheser 3,20–21 wie in einem gewaltigen Schlussbouquet eines Feuerwerks die Möglichkeiten Gottes auf: Sie sprengen schlichtweg unsere Vorstellungskraft! Glauben wir das wirklich? Unsere Motivation in Bezug auf Anlässe wie den Gebetssonntag geben einen Hinweis, was wir wirklich glauben. Wir Christen sind überzeugt, dass Gott auf unsere Gebete antworten kann und will. Zeigt sich dieser Glaube in unserem Gemeinde-Gebetsleben?
Das «Motivationstraining» für das Gemeindegebet beginnt bei mir persönlich – und nicht in erster Linie bei dem, der das (hoffentlich attraktive) Gebetsprogramm zusammenstellt. Wolfgang Bühne schreibt: «Der Besuch und die Intensität unserer Gebetsversammlungen sind ein Spiegel unseres persönlichen Gebetslebens. Wer zu Hause normalerweise nur 5 Minuten zu beten pflegt, wird kaum Interesse haben, mit der Gemeinde 50 Minuten zu beten.»

Lasst uns also den Gebetssonntag vorbereiten, damit wir nicht «Muskelkater» kriegen:

  • «Herr, schenk mir/uns geöffnete Augen für deine Möglichkeiten.»
  • Lies und studiere noch einmal Epheser 3,20–21.
  • «Herr, erfülle uns mit deinem Geist, damit wir geleitet von ihm gemäss deinem Willen beten.»
  • Geh mit einer erwartenden Haltung ins Gebet.
  • Vermeide aber die falsche Erwartung, dass Beten immer angenehm und berührend sein muss.
  • Schlussendlich: Ist der Tag in der Agenda reserviert, damit er nicht sonst belegt wird? Mein Glaube zeigt sich auch in der Agenda …