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Mission | Juli / August 2021


Rückblick auf den Dienst in Kärnten

Als im Jahr 2000 klar wurde, dass ich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zurück nach Papua-Neuguinea konnte, tat sich in Kärnten ein neues Arbeitsfeld auf. Obwohl ich mich vor dem Umzug nach Kärnten versuchte vorzubereiten, indem ich österreichische Geschichte las, wurde ich immer wieder überrascht. Es gab so vieles zu lernen – eine grosse Umstellung im Vergleich zum Dienst vorher.


Buchladen Klagenfurt


Über Kärnten
Kärnten wird zu Recht als schönes Urlaubsland beworben. Gottes unwahrscheinliche Kreativität sieht man überall in der wunderschönen Natur – und doch gibt es so wenige Menschen, die eine persönliche Beziehung zu Jesus haben. Es gibt viel Religiosität und Traditionen, doch so wenig Bibelkenntnis.
Deshalb ist es mir auch ein grosses Anliegen, dass die Bibel und sonstige hilfreiche Bücher in unseren Buchläden angeboten werden.

Die Arbeit in Kärnten
Nach dem Start in Spittal/Drau, wo ich im Buchladen, bei Kinderstunden und Besuchsdiensten mithalf, begann schon bald der Aufbau des Buchladens in Klagenfurt, der Landeshauptstadt von Kärnten. Eine Stadt mit zirka 100’000 Einwohnern und keinem einzigen christlichen Buchladen! In ganz Kärnten gibt es heute ausser unseren beiden Geschäften keinen weiteren christlichen Buchladen. Leider mussten jene in Villach und Graz geschlossen werden. Über die Jahre bekamen wir immer mehr Kontakte und konnten kleinere und auch ganz grosse Büchertische anbieten. Dies erforderte immer viel Einsatz, aber es hat mir grosse Freude gemacht. Dadurch hatten viele die Gelegenheit, christliche Literatur kennen zu lernen – und manche suchten unsere Buchläden dann später selber auf.

Ein kleiner, bereits bestehender Gebetskreis wurde in die Bücherstube verlegt und seither haben wir wöchentlich eine Bibelstunde. Aus dieser entstand dann ein sehr gerne besuchter Frauenkreis. Da die meisten Teilnehmerinnen ungläubige Männer haben, schätzen sie das gemeinsame Betrachten der Bibel und den Austausch sehr.

Mädchenfreizeit


Schon bevor wir die Arbeit in Klagenfurt richtig begannen, bestand bereits Kontakt zu Kindern; somit konnten wir dann dort anknüpfen und regelmässig Kinderstunden anbieten. Viele dieser Kinder besuchten auch unsere jährlichen Kinderfreizeiten.

Während meinem Dienst hier konnte ich bereits an 21 Kinderfreizeiten mithelfen und im Sommer kommen nochmals zwei weitere dazu. Ich habe immer gerne dabei mitgeholfen und es freut mich jedes Mal besonders, wenn ich jetzt diese inzwischen jungen Erwachsenen im Buchladen begrüssen darf.
Um weitere Kontakte zu knüpfen, konnte ich noch die Ausbildung für Hospizdienst (Erwachsene und Kinder) machen. Bis zum Ausbruch von Corona hatte ich viele Möglichkeiten, in den Krankenhäusern und Pflegeheimen Kranke zu besuchen.
Auch bei Besuchsdiensten, Traktateinsätzen, Singen im Altersheim, … gab es immer wieder wertvolle Kontakte.

Bitte betet:

  •  für gute Einarbeitungszeit für meinen Nachfolger
  • weiter für offene Türen zur Literaturverbreitung
  • für verstärktes Interesse nach Gottes Wort