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Gemeinde | Februar 2020


Jesus praktisch erleben

Zwei Studierende der Bibelschule Wydibühl erzählen aus ihren Praktika. Matthias Roggli hat als Schulleiter das Gespräch geführt.



Wenn Schmerzen verschwinden
Carine Moser, du hast Einblick in eine Missionsarbeit in Uganda bekommen und konntest bei der Arbeit unter Kindern mithelfen.

Was hat dich dort besonders beeindruckt?
Viele Kinder leben in schwierigen Umständen, sind aber trotzdem motiviert und freuen sich, etwas zu lernen. Das hat mich tief beeindruckt. Ihr Interesse an biblischen Geschichten ermutigte mich.

Wie hast du Jesus besonders erlebt?
Als wir einmal zu einem Kindertreff in einen Slum aufbrechen wollten, bekam ich starke Bauchschmerzen und konnte fast nicht mehr gehen. Wir baten Gott um Hilfe. Ich entschied mich, trotz der Schmerzen mitzugehen. Als wir im Slum ankamen, verschwanden die Schmerzen. Ich konnte den anwesenden Kindern und Müttern die vorbereitete Geschichte weitergeben und habe auch erzählt, wie Jesus mir geholfen hat.

Wenn der Heilige Geist wirkt
Remo Maurer, du hast einige Tage bei Livenet in Bern mitgearbeitet und warst unter anderem bei Strasseneinsätzen dabei.

Wie hast du gemerkt, dass Jesus etwas durch dich bewirkt?
Auf der Strasse erlebten wir oft, wie offen und suchend die Menschen sind. Wir konnten für verschiedene Personen beten und erlebten, wie der Heilige Geist wirkte. Einmal sprach mich ein junger Mann auf der Strasse an und wir redeten über Gott und die Welt. Im Verlauf des Gesprächs erklärte ich ihm das Evangelium, worauf er sehr positiv reagierte. Ich bete, dass er seinen Weg mit Jesus findet.

Welche neuen Perspektiven hast du gewonnen?
Gott will durch uns etwas bewirken. Wir brauchen aber Mut, uns in Situationen zu begeben, wo wir es nicht selbst in der Hand haben, sondern auf Gottes Wirken angewiesen sind.