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Mission | April 2024


Andere Kulturen, andere Gewohnheiten

Der Alltag in unseren Hauswirtschaftsschulen (GVS) läuft ganz anders ab, als es die meisten Schülerinnen von zuhause gewohnt sind. Doch spätestens nach zwei Jahren Ausbildung wird auch das Neue, Ungewohnte zur segensreichen Gewohnheit. Aber lassen wir doch die Schülerinnen selbst erzählen.



Gewohnheiten: Schlechte ablegen – Gute annehmen
«Zuhause in meinem Dorf befolgte ich verschiedene Praktiken/Gewohnheiten, die Gott nicht ehrten. In der GVS durfte ich einen Neuanfang machen und damit eine Veränderung meines Verhaltens erleben.» «Stehlen und Lügen waren meine festen Gewohnheiten, welche ich nun ablegen konnte.» «Als Teenager genoss ich mein Leben so richtig nach Lust und Laune, mit Glücksspielen, Rauchen und anderen schlechten Gewohnheiten. Dann besuchte ich die zweijährige Hauswirtschaftsschule, wo Gott mein Leben total veränderte und viele der schlechten Gewohnheiten durch gute ersetzt wurden.»

Ungewohntes wird zur Gewohnheit
«Zuhause waren mir Bibellesen, Gebet und Gemeinde nicht so wichtig. Doch in der GVS wird gewöhnlich jeder Tag mit Gebet und Bibellesen gestartet.» «Ich war es nicht gewohnt, zusammen mit anderen zu beten. Doch nun ist dies für mich eine unverzichtbare Gewohnheit geworden, die ich nicht missen möchte.»

Anders als gewohnt
«Vorher war Zeit für mich kein Thema. Essen, arbeiten, schlafen, zur Schule gehen oder einfach nur rumhängen, alles tat ich nach Lust und Laune. In der GVS habe ich mich nun an einen geregelten Tagesablauf gewöhnt.»

«Wir sind es gewohnt, immer ungefähr das Gleiche zu essen. In der GVS habe ich gelernt, wie man mit wenig, und auch anders als gewohnt, leckere Gerichte zubereiten kann.»

«Gewöhnlich fragte ich gleich meine Eltern, wenn ich mir etwas wünschte oder etwas brauchte. In der GVS lernte ich, darüber zu beten und Eigenverantwortung zu übernehmen.»

Ungewohnt, gewöhnungsbedürftig oder zum Umgewöhnen. Dabei ist und bleibt Jesus derselbe. Mit ihm werden lebensentscheidende Gewohnheiten Wirklichkeit.