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Mission | April 2020


«Wie meine zweite Familie»

Das Jüngerschaftstreffen in Sibiu ist für viele Jugendliche zu einem geistlichen Zuhause geworden. In die Stadt sind sie gekommen, um eine Schule zu besuchen oder zu studieren.


Lockere Atmosphäre beim Jüngerschaftstreffen in Sibiu.


«Hier kannst du wachsen, wenn du willst»
Donnerstagabend 18.30 Uhr, die Jugendlichen finden sich im zentral gelegenen Lokal in Sibiu ein. Jemand vom Willkommensteam steht am Eingang bereit und begrüsst die Eintreffenden. Der Jugendraum im Dachstock ist vorbereitet und ein kleiner Apéro steht bereit. In einer lockeren Atmosphäre werden Neuigkeiten ausgetauscht. Das Lobpreisteam übt noch ein Lied. Wenn alle da sind, leiten sie eine Zeit des Singens. In einem Kurzinput wird das Thema erläutert und dann in Gruppenarbeiten vertieft. Beim Zusammentragen der Antworten werden persönliche Fragen gestellt und ehrliche Diskussionen geführt. Es herrscht eine offene Atmosphäre. Im Gemeinschaftsteil erzählt jeder etwas über sein Erleben. Es gibt ehrliche Berichte über Erfolg und Scheitern. Für die einzelnen Anliegen wird gebetet. Schliesslich wird der Abend noch mit einem Spiel abgeschlossen. Nicht selten wird gelacht bis die Tränen fliessen. Ein Jugendlicher drückte sich zu den Treffen einmal so aus: «Hier kannst du im Glauben wachsen, wenn du willst.»

Schlüsselmomente
Diese jungen Menschen gehen durch eine wichtige, aber auch kritische Lebensphase. Es ist die Zeit vieler Entscheidungen mit grosser Tragweite. Viele von ihnen erleben ausserhalb dieser Gruppe keine wahre Jüngerschaft. Die meisten suchen nach Orientierung und Halt. Es ist ermutigend zu hören, dass für manche dieses Treffen wie zu einer zweiten Familie geworden ist. Möge Gott es schenken, dass gerade durch diese Arbeit viele von ihnen zu tragfähigen Christen und zu Werkzeugen in Gottes Hand werden.

Expansion – die zweite Gruppe
Nach dem Vorbild in der Stadt haben wir auch im ländlichen Saliste eine solche Jüngerschaftsgruppe ins Leben gerufen. Auch hier sind die Treffen sehr beliebt. Der Unterschied besteht darin, dass hier die meisten Teilnehmer den entscheidenden Schritt zu Jesus noch nicht gewagt haben. Danke, wenn ihr mit uns betet, dass Gott noch viele dieser Jugendlichen ganz in seine Nachfolge ruft.