Port Moresby

Port Moresby

Port Moresby ist die Hauptstadt von Papua Neuguinea. Als eine der wenigen Metropolen Ozeaniens hat die Stadt 254.000 Einwohner (Stand 2000), wobei illegale Elendssiedlungen um die Stadt herum nicht mitgerechnet wurden. Hier ist der Sitz der Regierung. Das architektonisch einzigartige Parlamentsgebäude hat seinen besonderen Reiz. Es wurde im Stil einem Geisterhaus (Haus Tambaran) aus der Sepik Gegend nachempfunden.

Port Moresby ist das Tor zum Land, speziell was die Luftverkehrsverbindungen anbelangt. Port Moresby hat keine Strassenverbindungen zu den anderen grossen Städten des Landes, alle Strassen hören in näherer Umgebung der Hauptstadt auf. Um von Port Moresby in andere grössere Städte zu gelangen, bleibt einem also nur der Flug (Air Niugini und andere Fluggesellschaften) oder ein tagelanger Fussmarsch durch den Dschungel und über Berge.

Nirgends in Papua Neuguinea findet man solch grosse Gegensätzlichkeiten wie in Port Moresby. Einerseits wachsen die modernen Büro- und Geschäftshochhäuser wie Pilze aus dem Boden. Die Wirtschaft boomt. Verschiedenste Möglichkeiten sind vorhanden, sich Wissen anzueignen. Die Universität hat ein vielfältiges Angebot. Schulen für spezifische Ausbildung für die diversen Berufsgattungen sind voll belegt. Es entwickelt sich mehr und mehr eine wohlhabende Elite des Landes. – Dann hat es aber auch zahllose gestrandete Menschen, die arbeitslos sind und ohne geregeltes Einkommen ihr Leben fristen. In unansehnlichen Hütten leben sie auf engstem Raum. Viele sind enttäuscht und ohne Hoffnung. Die Kriminalität hat einen «fruchtbaren» Nährboden gefunden.

Ende der 80-ziger Jahre wurden die ersten Zusammenkünfte von Geschwistern unserer Gemeinde abgehalten. Ein grosser Schattenbaum im Stadtteil Waigani diente als "Kirche". Später konnte eine eigene Missionsstation aufgebaut werden mit einem grossen Versammlungshaus und etlichen Wohn- und Schulhäusern. Die lokale Gemeinde hatsich über die Jahre positiv entwickelt. In verschiedenen Stadtteilen und «Settlements» kommen die Gläubigen regelmässig zusammen. Das Wort Gottes steht dabei im Zentrum.

Seit Mitte 2002 sind Missionare zur Unterstützung der einheimischen Gemeinde in Port Moresby stationiert. Es ist für die Mission auch wichtig, Verbindungsleute in der Hauptstadt, dem Sitz der Regierung zu haben.

Parlamentgebäude PNGKirche Port Moresby

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